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Veranstaltungshinweis

Lesung und Gespräch mit Robert Hültner am Dienstag, 24. Mai 2016 um 19.30 Uhr im Stemmerhof, Plinganserstr. 6. Eintritt 5 Euro pro Person (Ermäßigung möglich).

Kartenreservierung in der Sendlinger Buchhandlung, Daiserstr. 2, Tel. 089 / 76 69 51

 

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Jasper Gwyn, ein 43-jähriger Autor aus London, verfasst einen Artikel für den Guardian, in dem er 52 Dinge aufzählt, die er nicht mehr tun will. An der 52. Stelle steht: Bücher schreiben. Gwyn will künftig als Kopist arbeiten - nicht mit Pinsel und Farbe, sondern er möchte Porträts von Menschen schreiben. Dafür richtet er ein Atelier ein, in dem seine Kunden sich über Wochen  nackt und ohne zu sprechen bewegen dürfen, während Jasper sie beobachtet und Notizen macht. Eines Tages taucht eine junge Klientin bei ihm auf, die sich seinen Regeln verweigert. Von heute auf morgen verschwindet Mr. Gwyn spurlos, bis seine Assistentin entscheidende Hinweise erhält… Wir konnten dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen, denn es entfaltet ein magisches Eigenleben! Der Roman ist ein großes Lesevergnügen, dass man sich nicht entgehen lassen sollte.

Alessandro Baricco: Mr. Gwyn. Roman. Übersetzt von Annette Kopetzki. Hoffmann und Campe 2016, 320 Seiten, 22 Euro.

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Dieses fein ausgestattete  Buch nimmt man nicht nur gerne in die Hand, man legt es auch ungern aus der Hand, nachdem man in die Geschichte von Rieke und Lior eingestiegen ist. Die frisch gekürte Berliner Abiturientin feiert und genießt das Leben, als sie eines Tages Lior in einer Schneiderei kennenlernt. Sie weist ihn auf die Motten im Laden hin, die vielleicht schlecht fürs Geschäft sein könnten, aber Lior bleibt entspannt. Überhaupt scheint er gar nicht viel Talent für sein Handwerk zu besitzen. Warum hat er dann Israel verlassen und ist nach Berlin gezogen? Rieke erfährt, dass einst seiner Familie das Geschäft „Mäntel Rettig“ in Kreuzberg gehörte. Doch als Lior seiner Familiengeschichte näher kommt, verschwindet er ohne ein Wort… Ein spannend und elegant geschriebener deutsch-jüdischer Generationenroman der  sich gleichzeitig als Berlinroman entpuppt.

Markus Flohr: Alte Sachen. Roman. Kindler 2016, 496 Seiten, 19,95 Euro

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Im Garten des berühmten Schriftstellers Harry Quebert wird eine Leiche gefunden. Das pikante daran: Neben der Leiche, bei der es sich um Nola handelt, die vor 33 Jahren verschwand und mit der Quebert ein Verhältnis hatte, befindet sich in einer Ledermappe das Roman-Manuskript, mit dem der Schriftsteller berühmt wurde. Das alles macht ihn zu einem dringenden Tatverdächtigen. Er wird verhaftet und des Mordes angeklagt. Nur Marcus Goldmann, ein ehemaliger Schüler Queberts, glaubt noch an dessen Unschuld und ermittelt auf eigene Faust. Nicht ganz uneigennützig, wie sich herausstellt…Lesen Sie diesen spannenden, vielschichtigen und klug konstruierten Roman, der Sie bestens unterhalten wird! Dickers neuester Roman ist übrigens gerade als Hardcover erschienen: „Die Geschichte der Baltimores“.

Joel Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert. Roman. Aus dem Französischen von Carina von Enzenberg. Piper Taschenbuch 2016, 736 Seiten, 9,99 Euro.

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Hidde ist ein leidenschaftlicher Insektensammler. Im geheimem Keller unter dem Haus hält er zahlreiche Arten und Sorten in Gläsern und Terrarien versteckt. Nur sein großer Bruder Jeppe weiß von seinem skurrilen Hobby. Der erhebt eines Tages Anspruch auf den Keller, denn Jeppe will da unten Schlagzeug und Gitarre spielen. Doch Hidde will seinen Keller für nichts in der Welt aufgeben. So entsteht aus einem Bruderkampf ein Krieg, der dramatisch endet. Dabei stellt sich heraus, dass der Keller nicht das einzige Geheimnis war, dass die Brüder vor ihrer Mutter verborgen haben. Mit diesem wunderbar erzähltem Jugendroman ist dem Niederländer van der Geest eine sehr eindrückliche Geschichte gelungen - mit einer eigenwilligen und sensiblen Hauptfigur.

Simon van der Geest: Krasshüpfer. Roman. Übersetzt von Mirjam Pressler. Mit Illustrationen von Karst-Janneke Rogaar. Thienemann 2016, 240 Seiten 12,99 Euro. Ab 10 Jahren.

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Hier kommt die wunderbare  Dory, genannt „Ratte“. Vielleicht eines der phantasievollsten, frechsten und eigensinnigsten Mädchen, dass in letzter Zeit im Kinderbuch in Erscheinung getreten ist. Dory ist die Jüngste einer fünfköpfigen Familie. Aber da gibt es noch das Monster-Mädchen Mary und die gute  Fee Herr von Morps. Ihre älteren Geschwister sind chronisch genervt von ihr, denn sie verhält sich als 6-Jährige immer noch „so kindisch“! Deshalb denkt sich ihre Schwester  Charlotte Frau Knorpel-Knacker aus, die Ratte fangen und mitnehmen will. Das regt Dorys Phantasie nur noch mehr an und bald  hat sie alle damit in den Wahnsinn getrieben. Im zweiten Abenteuer findet Dory übrigens eine echte beste Freundin, Prinzessin Rosabella…

Abby Hanlon: Donner und Dory! Klein, aber oho und Echte beste Freunde.  Aus dem Englischen von Sophia Marzolff. cbt 2016, je 160 Seiten, je 10,99 Euro. Ab 7 Jahren. Zum Vorlesen ab 5 Jahren.

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