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Sendlinger Bücherbrief im Februar 2016

 

 nsalders

Sein Sachbuch „Wer den Wind säht“ ist ein Bestseller. Michael Lüders beschreibt darin die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten seit der Kolonialzeit und erklärt, was sie mit der aktuellen politischen Situation zu tun haben. In seinem Thriller "Never say anything" geht es um die dunkle Seite des Drohnenkriegs und der Geheimdienste: Die Journalistin Sophie Schelling ist auf Dienstreise, dabei sieht sie etwas, das sie nie hätte sehen dürfen. Das Gewissen nagt an ihr: Wie weit ist sie bereit zu gehen, um die Wahrheit herauszufinden? Würde sie dafür ihre Zukunft aufs Spiel setzen? Oder vergisst sie lieber, was sie erlebt und erfahren hat? In diesem spannenden und wirklich gut erzählten Thriller legt sich Sophie mit einem übermächtigen Gegner an, bis aus ihrer Suche nach Wahrheit ein Kampf ums Überleben wird. 

Michael Lüders: Never Say Anything. Thriller. 367 S., C.H. Beck 2016, Klappenbroschur, 14,95 Euro. 

Das Buch erscheint am 10. Februar - Vorbestellungen nehmen wir gerne entgegen!

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 DameFuchs

Eine unerhörte Begebenheit: Die Tebricks, ein junges, frisch verheiratetes Paar macht einen Spaziergang, als sich Silvia Tebrick plötzlich in eine Fähe verwandelt. Mr. Tebrick unternimmt alles, damit seine Frau in Gestalt einer Füchsin ihre Würde und ihre guten Manieren bewahrt. Er zieht ihr Kleidung über das Fell, und sie speist mit ihm am Tisch. Doch Silvia kann ihren tierischen Instinkten nicht widerstehen. Alle Versuche Mr. Tebricks, seine Frau zu domestizieren und vor Gefahren zu schützen, scheitern. Das Tier in Silvia Tebrick siegt. Dieser fein ausgestattete, altmodische  Text ist eine lesenswerte Entdeckung! Der Brite David Garnett (1892-1981) hat diesen Roman 1922 veröffentlicht. Er war in zweiter Ehe verheiratet mit Angelica Bell, ein Mitglied der bekannten Bloomsbury-Gruppe, der auch Virginia Woolf angehörte. 

David Garnett: Dame zu Fuchs. Roman. Deutsch von Maria Hummitzsch, 180 S., Dörlemann 2016, 17 Euro

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 pfaueninsel

Dieses wunderbare Buch, das wir jedem ans Herz legen, ist endlich im Taschenbuch erschienen! Der Roman entführt den Leser in eine märchenhafte Kulisse. Eine Königin begegnet einem Zwerg und erschrickt fürchterlich - wenig später ist sie tot. Der kleinwüchsige Christian und seine Schwester Marie können fortan ihren entsetzten Aufschrei „Monster“ nicht vergessen. Im Zentrum der Geschichte steht die Zwergin Marie, die auf der Pfaueninsel aufwächst und dem königlichen Haus dient. Entlang ihres Lebens wird auch die Metamorphose der Pfaueninsel erzählt. Die Zurichtung der  Natur, die Empfindsamkeit der Seele, die Menschenwürde und Liebe sind zentrale Themen dieses absolut lesenswerten und ungewöhnlichen Buches. Dieser Roman ist ein Faszinosum! Thomas Hettche hat den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2014 für diesen Roman erhalten. 

Thomas Hettche: Die Pfaueninsel. Roman. 352 S., btb 2016, 10,99 Euro

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magischeblumenladen

Eine neue Kinderbuchreihe mit dem Titel „Der magische Blumenladen“ klingt irgendwie bekannt? Dachten wir auch - nach den magischen Tieren, nun magische Pflanzen? Genau darum geht es, und es ist ein entzückendes Kinderbuch mit liebevollen Illustrationen  entstanden. Violet wächst bei einer Pflegefamilie auf und verbringt ihre freie Zeit am liebsten im Blumenladen ihrer Tante Abigail. Als eines Tages eine fremde Frau im Laden auftaucht und ein sehr spezielles Anliegen hat, lässt ihre Tante alles stehen und liegen und verreist. Violet will dieser Geheimniskrämerei auf die Spur kommen und entdeckt mit ihrem Freund Jack ein uraltes magisches Blumenbuch… 

Gina Mayer: Der Magische Blumenladen.  Ein Geheimnis kommt selten allein, Band 1, „Ein total verhexter Glücksplan“. Band 2.
Illustr. v. Joëlle Tourlonias, 144 S., Ravensburger 2016, 9,99 Euro, Ab 8 J. 

Beide Bände sind leider erst ab 1. März erhältlich.

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tiertapst

Auf Spurensuche gehen können Kinder ab 2 Jahren mit diesem liebevoll illustrierten Pappbilderbuch der vielfach ausgezeichneten Bilderbuchkünstlerin Britta Teckentrup. „Tapp…tapp…tapp-tapp-tapp…Welches Tier tapst denn hier?“ Die Kinder sprechen die Laute mit und so hören sie das Tier, auf der gegenüberliegenden Seite sehen sie seine Spuren und sie müssen raten, wer diese Fußabdrücke wohl hinterlassen hat. Auf der nächsten Seite wird das Rätsel aufgelöst, das Tier gezeigt und in Reimform kurz beschrieben. War es die Eule oder der Igel? Der Frosch etwa patsch…patsch…patsch… oder doch die Ente pitsch…pitsch…pitsch…Nein: „Er sucht und tappt im Wald umher - süßen Honig mag er sehr: der Bär! Und am Ende läuft ein Tier, dass zwar Spuren jedoch keine Geräusche macht, vorbei…Wer kann das sein? 

Britta Teckentrup: Welches Tier tapst denn hier? ars edition 2015, 58 Seiten, 9,99 Euro. Ab 2 Jahren empfohlen

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